Vorläufiges Ende der Foto-Serie Palast der Republik - der Abriss
Seit fast 3 Jahren dokumentiere ich den Abriss des Palastes der Republik in unregelmäßigen Abständen mit meiner Kamera. Um das fortschreiten der Arbeiten am Palast der Republik zu dokumentieren und vergleichbar zu machen habe ich versucht, immer wieder die selben 5 Positionen beim fotografieren einzunehmen. Dazu gibt es weitere Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln die mir interessant erschienen. Die Serie Palast der Republik- der Abriss umfasst mittlerweile 115 Fotos und beginnt im Februar 2006. Mittlerweile im Dezember 2008, gilt der Abriss als beendet, auf dem Gelände selbst finden noch Aufräumarbeiten statt.
Hier als 2 Beispiele aus Position 4, der Blick vom Marx-Engels-Forum
Der Abriss gilt als beendet, auf dem Gelände finden noch Aufräumarbeiten statt.
Berlin-Mitte, Marx-Engels-Forum, Abriss des Palastes der Republik.
Stand Dezember 2008
palast der republik – vorbei (115)

palast der republik - das ende (44)




zu den Bildern der Serie Palast der Republik - der abriss
Richtung Palast der Republik
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Berlin-Mitte, Marx-Engels-Forum, Abriss des Palastes der Republik.
Stand April 2006
palast der republik – das ende (18)
Stand April 2006
palast der republik – das ende (18)
Der Abriss gilt als beendet, auf dem Gelände finden noch Aufräumarbeiten statt.
Berlin-Mitte, Marx-Engels-Forum, Abriss des Palastes der Republik.
Stand Dezember 2008
palast der republik – vorbei (115)

Oder im Zeitraffer Postion 1 Am Schloßplatz, Werder Straße Ecke Breite Straße
April 2006
April 2006
Juli 2007
palast der republik - das ende (44)

April 2008
palast der republik - das ende (82)

Juli 2008
palast der republik - das ende (97)

Dezember 2008
palast der republik - vorbei (110)

Nicht jede/r war mit dem Abriss zufrieden

Ich finde gerade in Berlins Mitte gibt es schon genug Historismus, z.B. das Bertelsmann seinen Neubau Unter den Linden mit einer Fassade nach einem Postkartenmotiv versieht, und sich Baugerüste mittels Planen als historische Gebäude zu tarnen zu versuchen, und der Neubau „Humboldtforum“, der anstelle des Palastes der Republik hier an Ort und Stelle entstehen soll, die Fassade des Stadtschlosses wiedererhalten soll, was die inhaltliche angedachte Nutzung in keiner Weise wiederspiegelt und aufgreift.
Eine andere Möglichkeit wäre ja gewesen, den Teil der Dauerausstellung des deutschen Historischen Museums, der die DDR betrifft, vom Zeughaus auf der anderen Straßenseite in einen Teil des asbestsanierten ehemaligen Palastes zu verlegen, nicht als Devotialienschau, sondern als kritische Werkschau der Geschichte an authentischen Ort. Vorbei, so bleibt irgendwie ein bitterer Beigeschmack des ganzen.
Ob und in welcher Form und unter welchen Titel ich die Veränderungen dieses Ortes weiter dokumentieren werde, bleibt erstmal offen. Die 5 Positionen weiter aufzusuchen, könnte einerseits spannend sein, andererseits hatte ich schon am Schluß durch den wiederholten Umbau des Schloßplatzes Schwierigkeiten Postionen und Landmarken wiederzufinden und einzunehmen.
Inschrift unter der Rathausbrücke.
Der Abriss gilt als beendet, auf dem Gelände finden noch Aufräumarbeiten statt.
Berlin-Mitte, Abriss des Palastes der Republik.Stand Dezember 2008
palast der republik – vorbei (114) - die ddr hat`s nie gegeben
Der Abriss gilt als beendet, auf dem Gelände finden noch Aufräumarbeiten statt.
Berlin-Mitte, Abriss des Palastes der Republik.Stand Dezember 2008
palast der republik – vorbei (114) - die ddr hat`s nie gegeben

Ich finde gerade in Berlins Mitte gibt es schon genug Historismus, z.B. das Bertelsmann seinen Neubau Unter den Linden mit einer Fassade nach einem Postkartenmotiv versieht, und sich Baugerüste mittels Planen als historische Gebäude zu tarnen zu versuchen, und der Neubau „Humboldtforum“, der anstelle des Palastes der Republik hier an Ort und Stelle entstehen soll, die Fassade des Stadtschlosses wiedererhalten soll, was die inhaltliche angedachte Nutzung in keiner Weise wiederspiegelt und aufgreift.
Eine andere Möglichkeit wäre ja gewesen, den Teil der Dauerausstellung des deutschen Historischen Museums, der die DDR betrifft, vom Zeughaus auf der anderen Straßenseite in einen Teil des asbestsanierten ehemaligen Palastes zu verlegen, nicht als Devotialienschau, sondern als kritische Werkschau der Geschichte an authentischen Ort. Vorbei, so bleibt irgendwie ein bitterer Beigeschmack des ganzen.
Ob und in welcher Form und unter welchen Titel ich die Veränderungen dieses Ortes weiter dokumentieren werde, bleibt erstmal offen. Die 5 Positionen weiter aufzusuchen, könnte einerseits spannend sein, andererseits hatte ich schon am Schluß durch den wiederholten Umbau des Schloßplatzes Schwierigkeiten Postionen und Landmarken wiederzufinden und einzunehmen.
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