Neu auf der Website: Bilder aus der antiken Petra in Jordanien
Im Mai 2011 war ich auf einer Nahostreise auch für ein paar Tage in Jordanien. Ich war schon mal vor 20 Jahren in Petra, und war damals sehr beeindruckt von dem Ort und seiner Atmosphäre. Als ich jetzt die Möglichkeit hatte, mit meiner Kamera nochmal dorthin zu reisen, habe ich das sofort wahrgenommen. Entstanden sind 110 Bilder, viele davon HDR Aufnahmen. Weiter unten gibt`s einige Vorschaubilder, die verschiedene Links zu den Bildergalerien, und noch ein paar Kurzinfos zu Petra.
Petra Wadi Musa Unterwegs
Das Urnengrab stammt vermutlich aus dem 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. Seine Felsenhalle
birgt drei Grabnischen, und es verfügt über einen von Säulen umstandenen Vorhof.
Petra, Jordanien
Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
Blick von oberhalb der sogenannten Königswand auf das römische Amphittheater
mit seinen mehreren tausend in den Stein gemeißelten Plätzen.
Petra, Jordanien
Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
Der Talkessel mit dem Al Kazane, dem sogenannten Schatzhaus.
Die Fassade des Al Kazane ist 40 m hoch und 25 m breit und in den Sandstein geschlagen.
In den dahinterliegenden Kammern war vermutlich das Grab eines Nabatäerkönigs
Petra, Jordanien
Das Teilpanorama besteht aus 7 Einzelaufnahmen.
jordanien petra –teilpanorama al kazane / das schatzhaus
In unmittelbarer Nähe zum El-Deir, dem sogenannten Kloster, befindet sich ein ziemlich großer mit Steinen eingefasster
Platz auf der Ebene. Die Fassade des El-Deir misst 40 m in der Höhe und 47 m in der Breite. Dahinter liegt eine zur Fassade vergleichweise kleine Felsenhalle.
Das ganze liegt circa eine dreiviertel Stunde außerhalb der antiken Stadt Petra auf einem Berg.
Petra, Jordanien
Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )

Der Cardo Maximus, die Kolonnnadenstraße, mit Blickrichtung zur sogenannten Königswand.
Rechts die Treppe führt hoch zum großen Tempel. Gut zu sehen das ursprüngliche Straßenpflaster.
Petra, Jordanien
Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - petra - cardo maximus teil 3

Man kommt von rechts vom Al Kazane, dem sogenannten Schatzhaus, wenn
man dem Tal folgt liegt ( hier in der Bildmitte) das römischen Theater, gegenüber dem Theater das Uneishu-Grab,
linkerhand liegt eine Felsenwand mit diversen Grabmonumenten und dem Al-Madbah, dem sogenannten großen Opferplatz.
Petra, Jordanien
Das Teilpanorama besteht aus 11 HDR-Aufnahmen aus jeweils 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - petra teilpanorama (02)

Der Sik ist eine schmale Schlucht, fast 2 Kilometer lang, manchmal nur wenige Meter breit,
und einer der beiden natürlichen Zugänge zur Stadt.
Petra, Jordanien
jordanien petra – der sik - licht und schatten

Grabmonumente, von den Beduinen Geisterblöcke genannt.Diese 3 befinden
sich zwischen Besucherzentrum und der Schlucht, gegenüber dem Obeliskengrab und dem
Bab-es-Sik-Triklinium. Insgesamt soll es 25 dieser Blöcksgräber in Petra geben.
Ihre Errichtung wird auf 50 vor bis 50 nach Christi datiert.
Petra, Jordanien
Das Foto ist eine HDR-Aufnahme aus 5 Einzelbildern ( -2 -1;; 0 ;+1;+2 )
jordanien - die djinn blocks

Der Sik ist eine schmale Schlucht, fast 2 Kilometer lang, manchmal nur wenige Meter breit, und einer
der beiden natürlichen Zugänge zur antiken Stadt.In die Felswände waren Aquädukte eingemeißelt, die Trink- und
Brauchwasser in die Stadt leiteten. Es sind auch noch Reste des Straßenpflasters erhalten. Ursprünglich
floss der Wadi Musa hier durch, bis die Nabatäer einen Tunnel gruben und den Wadi umleiteten.
Petra, Jordanien
jordanien petra – der sik (14)

Die antike Stadt Petra wurde vor circa 2200 Jahren von den Nabatäern gegründet. Es wurde dann auch die Hauptstadt des Nabatäerreiches. Es war ein wichtige Karawanenrastplatz, hier kreuzten sich verschiedene Routen, unter anderen die von der arabischen Halbinsel nach Damaskus. Die meisten erhaltenen Gebäude stammen aus der Zeit 200 vor bis 200 nach Christi. 100 nach Christi eroberten die Römer das Nabatäerreich. Die Spur Petras verliert sich circa 350 nach Christi. Eine zeitlang hausten ein paar Mönche im Gefolge der Kreuzzüge in den Ruinen, danach wurde manche der Ruinen und Höhlen von Beduinen genutzt. Erst 1812 wurde Petra "wiederentdeckt". Bis heute werden dort Gebäude freigelegt und restauriert. Die Beduinen wurden umgesiedelt, und der Ort in das Unesco Weltkulturerbe aufgenommen. Da ganze liegt weitläufig in einer Berglandschaft auf circa 800 bis 1300 Metern, ideal zum wandern.


